Bild 1. Schrittweise Näherung des Kreises.
| 1 Punkt: | "Ausgangspunkt" |
| 2 Punkte: | Polare Struktur; Gegensätze, die eines Ausgleichs bedürfen.
Auf Grund ihrer Spannung und gegebenenfalls der Unmöglichkeit ihres
Ausgleichs können sie trotzdem über längere Zeit eine Einheit
bilden.
stark disharmonisch |
| 3 Punkte: | sehr stabile Struktur; vor allem in der Technik ist sie eine Voraussetzung
für Stabilität in mechanischen Konstruktionen.
sehr harmonisch |
| 4 Punkte: | instabile, dynamische Struktur; in der Technik ist diese Struktur oft
die Grundlage für Hebelgetriebe.
disharmonisch |
| 5 Punkte: | quasistabile Pentagramm - Struktur; Grenzbereich zwischen Stabilität
und Instabilität. Komplizierte Muster und Strukturen können gebildet
werden, die sich nicht wiederholen.
indifferent |
| 6 Punkte: | Waben - Struktur; kreisnahe, im Verbund relativ stabile Struktur mit
guter Flächenausnutzung.
harmonisch |
Die Hinzunahme weiterer Punkte ist möglich, die Änderungen
in den Qualitäten werden aber kleiner, da die Struktur dem Kreis immer
ähnlicher wird. Werden diese qualitativen Aussagen schrittweise quantifiziert
und in einem Diagramm abgetragen, dann ergibt sich folgendes Bild:
Bild 2. Wechsel zwischen Harmonie und Disharmonie der
Kreisteilung
Das Bild 2 zeigt einen Wechsel zwischen Harmonie und Disharmonie. Geht man davon aus, dass der Wechsel zwischen Harmonie und Disharmonie die Grundlage der Evolution ist, dann kann dieses Bild auch als Evolutionszyklus interpretiert werden. Die quantifizierten Aussagen der Harmonien und Disharmonien über der Kreisteilung können als Grundlage einer Fourieranalyse genommen werden. Damit ist eine weitere Quantifizierung möglich. Als Ergebnis der Untersuchung ergab sich folgende Fourierreihe:
(4)
Die Koeffizienten f k
sind, abgesehen von f 1
die Fibonacci - Zahlen (1, 2, 3, 5) *
. Sie enthalten außerdem das Prinzip der Polarität, ausgedrückt
durch ein alternierendes Vorzeichen und das Prinzip der Spiegelung.
Es ist
| f 1 = 0 | f 6 = 0 | f 13 = 0 |
| f 2 = +1 | f 7 = +3 | f 12 = +1 |
| f 3 = -2 | f 8 = 0 | f 11 = -2 |
| f 4 = +3 | f 10 = +3 | |
| f 5 = -5 | f 9 = -5. |
Die dazugehörige Kurve zeigt Bild 3.
Bild 3. Die Harmonie- (Korrelations-) Funktion H(Phi)
Die Harmoniefunktion H(Phi) ist noch in anderer Hinsicht interessant. Sie beschreibt auch die Korrelation zweier Positionen, die sich auf einem Kreis befinden, oder einen Richtungswinkel miteinander bilden. Daneben lassen sich die 12 Frequenzen beliebig fortsetzen und wiederholen, ohne den Charakter der Aussagen zu verändern. In Bild 4 ist folgende Funktion dargestellt.
(5)
Bild 4. Korrelationsfunktion 7. Ordnung. Es sind 7*12
= 84 Frequenzen überlagert.
Die Teilung des Kreises in 12 Abschnitte entsteht durch
die Annahme, dass die Pentagramm - Struktur weder harmonisch noch disharmonisch
ist, sondern einen Sonderstatus besitzt. Viele historisch entstandene Teilungen
beruhen auf der Zahl 12 (z. B. 12 Monate, 12 Apostel, 12 Sternzeichen,
12 - Tonmusik).
In der Astrologie werden die Aspekte (Winkel zwischen
zwei Planeten) und ihre Verbindung zum Menschen betrachtet. Die quantitativen
Aussagen der Harmoniefunktion (3) stimmen zumindest für die wichtigsten
Aspekte ( Opposition, Trigon, Quadrat, Sextil, Konjunktion) mit den astrologischen
Wertungen überein. Damit wäre eine Quantifizierung der gesamten
Astrologie möglich.
Abgesehen davon soll im weiteren geprüft werden,
ob sich die Korrelationsfunktion H(Phi) zur Beschreibung der Wechselwirkungen
von Urprinzipien eignet. Dazu ist es zunächst wichtig, die Urprinzipien
auf den Raum des Planetensystems abzubilden.
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