Die Urprinzipien liegen im Grenzgebiet zwischen Natur- und Geisteswissenschaft. Die Erfahrungen haben bisher gezeigt, daß es äußerst schwierig ist, Beobachtungen, Aussagen und Gesetzmäßigkeiten der Geisteswissenschaften zu mathematisieren bzw. algorithmisch zu komprimieren. Im allgemeinen ist das sehr beschränkt möglich, wenn die komplizierten Erscheinungen (etwa ein Wirtschaftsmodell) vereinfacht und linearisiert werden. Das schränkt wiederum die Anwendbarkeit erheblich ein und Voraussagen sind nicht leicht.
Eine Möglichkeit der Mathematisierung der Wechselwirkungen der Urprinzipien wurde in diesem Beitrag vorgestellt. Es ist eine Wellentheorie und mathematischer Ausdruck der oft gemachten Äußerung: "Alles ist Schwingung". Die Korrelationsfunktion H(phi) ist geeignet, das ganze Gebiet der planetaren Wechselwirkungen zu beschreiben. Darüber hinaus haben weitere Forschungen ergeben, dass auch die Wechselwirkungen der Urprinzipien (Planeten) mit den Sternzeichen (nicht Sternbildern!) mit einer Korrelationsfunktion erfasst werden können.
Die Untersuchungen zur Anwendbarkeit dieser Korrelationstheorie auf die Evolution sind erst am Anfang, aber es zeichnet sich schon jetzt ab, dass noch vielfältige Forschungen notwendig sind, und dass eine Algorithmisierung komplexer Erscheinungen im Grenzbereich von Natur- und Geisteswissenschaft mathematisch sehr aufwendig ist.
Ein wesentliches Ergebnis der in dem Zusammenhang mit den Urprinzipien gemachten Untersuchungen ist die zentrale Bedeutung des Goldenen Schnittes für die Evolution. Das "Erreichen" dieser irrationalen Zahl verspricht die Vollkommenheit und Harmonie.
Viele Prozesse spiegeln eine Konvergenz auf die Zahl G durch die Fibonacci - Zahlen wider. Hier vermutet der Verfasser auch das zentrale Bindeglied zwischen Natur- und Geisteswissenschaften.
Die ebenfalls durchgeführten Untersuchungen, den Urprinzipien Spektralfarben zuzuordnen, führen wieder auf Schwingungen mit dem Goldenen Schnitt im Zentrum
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. Kunstwerke sind oft dann von besonderer kulturhistorischer und ästhetischer Bedeutung, wenn die Farben dem Goldenen Schnitt nahekommen (z. B. Stundenbücher des Duc de Berry) oder wenn sogar Form und Farben (z. B. "Auferstehung Christi" von M. Grünewald) sich um G konzentrieren.
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M. und H. Nitsche: Farben und Planeten-Arbeitsbuch (1995)
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